ROTTALER ZIGERCHROSI

Logo Rottaler ZigerchrosiSeit Jahren zählt das Rottaler Zigerchrosi zu den Naturprodukten vom Isehuet. Es wird auch Zigerchleeb genannt und seit Generationen in den Küchen des Luzerner Hinterlands hergestellt, dort allerdings nur einmal pro Jahr. Denn traditionell essen die Luzerner das Zigerchrosi am Morgen von Fronleichnam. Diese Spezialität wurde im April 2011 auf Initiative der IG Rottaler Ernte in die Arche des Geschmacks von Slow Food Schweiz (www.slowfood.ch/de/was-wir-tun/arche-des-geschmacks ) aufgenommen. Damit hat sich bestätigt, dass es sich bei diesem speziellen Brotaufstrich um eine unverkennbare Spezialität handelt, die auch mehrmals pro Jahr den Speiseplan bereichern kann. Am Isehuet wird das Zigerchrosi normalerweise einmal pro Woche, aus regionaltypischem Dörrobst und regionalem Frischziger (ausgefällt aus der Sirte oder Molke) handwerklich gefertigt.

Was genau ist Zigerchrosi? Es ist ein heterogener Brotaufstrich mit noch sichtbaren, abgerundeten Zigerstückchen, eingebettet in einer Masse von zerstossenen Trockenfrüchten (v.a. Birnen), angereichert mit Birnhonig und gewürzt mit Lebkuchengewürzen. Es wird gleich mächtig (!) auf das Brotstück gestrichen wie dieses selber dick ist. Es kann mit einer Schicht Tannschösslihonig, Löwenzahnhonig oder Waldhonig verfeinert werden.

Neu wird das Rottaler Zigerchrosi auch durch die Rottaler Auslese hergestellt und vertrieben. Pia Büchler ist Gesellschafterin dieser Firma.
Rottaler Auslese

 

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